Schloss Nymphenburg

München · Schloss · erbaut ab 1664

Schloss Nymphenburg

Die barocke Sommerresidenz der bayerischen Herrscher: Schloss Nymphenburg im Westen Münchens beeindruckt mit einer prunkvollen Fassade, dem Festsaal und einem der schönsten Schlossparks Europas.

Geschichte

Schloss Nymphenburg entstand als Geschenk und Zeichen dynastischer Freude: Kurfürst Ferdinand Maria ließ es ab 1664 für seine Frau Henriette Adelaide von Savoyen errichten, nachdem sie dem Haus Wittelsbach den ersehnten Thronfolger geschenkt hatte. Aus der ursprünglich schlichten italienischen Villa wurde über mehrere Generationen eine der größten Barockresidenzen Europas.

Vor allem unter Kurfürst Max Emanuel im frühen 18. Jahrhundert wuchs die Anlage zu ihrer heutigen Ausdehnung. Nymphenburg diente den bayerischen Herrschern als Sommerresidenz vor den Toren Münchens und war Schauplatz höfischer Feste. Auch König Ludwig II., der berühmte Märchenkönig, wurde hier 1845 geboren.

Architektur & Lage

Die Schaufront des Schlosses erstreckt sich über mehr als 600 Meter und macht Nymphenburg zu einer der breitesten Schlossanlagen des Kontinents. Das Zentrum bildet der von Johann Baptist Zimmermann prächtig ausgemalte Steinerne Festsaal, um den sich Wohn- und Repräsentationsräume gruppieren. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt die Galerie der Schönheiten, die König Ludwig I. mit Porträts schöner Frauen seiner Zeit ausstatten ließ.

Ebenso berühmt wie das Schloss ist sein Park: eine weitläufige Anlage aus Kanälen, Alleen und Landschaftsgärten, in die vier kunstvolle Parkburgen eingebettet sind. Die Amalienburg gilt als Meisterwerk des höfischen Rokoko.

Besuch & Tipps

Ein Besuch von Nymphenburg lässt sich flexibel gestalten: Wer wenig Zeit hat, besichtigt Schloss und Festsaal, wer mehr mitbringt, ergänzt Marstallmuseum, Porzellansammlung und die Parkburgen. Der Park selbst ist frei zugänglich und lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein, im Winter auch zum Schlittschuhlaufen auf den zugefrorenen Kanälen.

Da das Schloss im Westen Münchens gut mit der Tram erreichbar ist, lässt es sich ideal mit einem Städtetag in der bayerischen Landeshauptstadt verbinden. Für die Parkburgen sollte man die Sommersaison wählen, da sie im Winter geschlossen sind. Aktuelle Öffnungszeiten und Ticketpreise variieren und sollten vor dem Besuch geprüft werden.

Highlights
  • Barocke Sommerresidenz der Wittelsbacher mit über 600 Metern breiter Schaufront
  • Steinerner Festsaal mit prächtigen Deckenfresken von Johann Baptist Zimmermann
  • Galerie der Schönheiten Ludwigs I. im Schloss
  • Weitläufiger Schlosspark mit Kanälen, Parkburgen und der Amalienburg
  • Marstallmuseum mit prunkvollen Kutschen und die Porzellansammlung Nymphenburg
Häufige Fragen
Ist der Schlosspark Nymphenburg frei zugänglich?
Ja, der weitläufige Schlosspark mit seinen Kanälen, Wiesen und Alleen ist frei zugänglich und ein beliebtes Ausflugsziel der Münchner. Eintritt wird für das Schloss selbst, das Marstallmuseum und die vier Parkburgen (Amalienburg, Badenburg, Pagodenburg und Magdalenenklause) erhoben, die nur in der Sommersaison geöffnet sind.
Wie kommt man zum Schloss Nymphenburg?
Vom Münchner Hauptbahnhof erreicht man Nymphenburg bequem mit der Tram bis zur Haltestelle Schloss Nymphenburg, von der ein kurzer Fußweg zur Schlossfront führt. Mit dem Auto gibt es Parkmöglichkeiten in der Umgebung. Das Schloss liegt im Westen der Stadt und lässt sich gut in einen Münchner Städtetag einbauen.

Übernachten am Schloss

Hotels in der Nähe von Schloss Nymphenburg

Übernachte in unmittelbarer Nähe der Schloss Nymphenburg und erlebe Geschichte hautnah – von charmanten Gasthäusern bis zu eleganten Schlosshotels.

Hotels entdecken →

Karten-Anzeige & Buchungen über Partner Stay22 / Booking.com (Affiliate-Link).

Bildnachweise (1)